Brennstoff

Brennstoff zum Heizen

Der Begriff Brennstoff steht für im weitesten Sinne für brennbare Stoffe, wie Holz, Kohle, Gas oder Öl, die durch ihren natürlichen Zustand oder durch einen Veredlungsprozess zur Gewinnung von Wärmeenergie durch Zufuhr von (Luft-) Sauerstoff zur Verbrennung geeignet sind.

Diese flüssigen, gasförmigen und festen Brennstoffe setzen sich hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff zusammen.

Die in Deutschland verwendeten Brennstoffe müssen größtenteils importiert werden, eine Ausnahme bilden Feuerholz und Holzpellets, die in den letzen Jahren einen wahren Boom erlebt haben.

  Brennstoff

Unterscheidung der Brennstoffarten

Brennstoffe klassifiziert man in festes, flüssiges oder gasförmiges Material.
Zu den festen Brennstoffen gehören u. a. Holzpellets, Brennholz oder Feuerholz, Kaminholz und Kohle. Den flüssigen Brennstoffen werden u. a. Rohöl, Erdöl, Heizöl, Pflanzenöl, Kokosöl und Ethanol zugeordnet. Unter gasförmigen Brennstoffen versteht man Biogas und Erdgas sowie Flüssiggas.

 

Sind Brennstoffe biologisch-organischer Herkunft, nennt man sie biogene Brennstoffe oder auch Biobrennstoff. Bio-Brennstoff ist in allen Brennstoffarten vertreten, so zum Beispiel das nachwachsende Holz, das Biogas aus Rinderdung und Schlachtabfällen oder das Pflanzenöl, welches auch als Biokraftstoff in Fahrzeugen eingesetzt wird.

Brennstoff als Heizmittel

Je nach Verwendungszweck und Herstellerrichtlinien kommen entsprechend der Ofen- oder Kaminart unterschiedliche Brennstoffe zum Einsatz. So wird überwiegend im Kamin mit Kaminholz oder Brennholz geheizt, während eine moderne Brennwertheizung in der Regel mit Erdgas funktioniert.

Das Heizen mit erneuerbaren Energien gewinnt seit einigen Jahren eine immer größere Bedeutung. Neben dem weitverbreiteten Heizen mit Holz, etwa mit einer Holzhackschnitzel- oder einer Bagasseheizung, ist auch das Heizen mit Pflanzenöl eine vollwertige Alternative zum Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Erdgas.

Aber auch die Vorteile einer Holzpellet-Heizung sind nicht von der Hand zu weisen; dort können sogar die Verbrennungsrückstände als Dünger verwendet werden.

 

Sonderform Holzvergaser

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren sie ein Teil der damaligen Mobilität und oftmals lösten sie Erstaunen aus: Holzvergaser-Lastkraftwagen. Aber auch eine ganze Reihe PKW und Eigenbauten wurden mit dieser Energiequelle ausgestattet und waren bis nach dem 2. Weltkrieg mehr oder weniger zuverlässig im Einsatz. Derzeit wird diese Technologie aufgrund der hohen Heizleistung und Brennstoffausbeute wieder verstärkt genutzt und im Heizungsbereich eingesetzt. Holzvergaserkessel erreichen durch die räumlich und zeitliche Trennung von Holzvergasung und Holzverbrennung einen recht hohen Wirkungsgrad (ca. 90 %) bei sehr niedrigem Schadstoffausstoß.

Künstliche Brennstoffe

Künstliche Brennstoffe werden durch einzelne Verfahrensschritte aus natürlichen Brennstoffen gewonnen. Ein Beispiel mit Vor- und Nachteilen ist der Kernbrennstoff.

Qualität der Brennstoffe

Der Heizwert oder der Brennwert charakterisiert die Qualität eines Brennstoffes. Beim Brennwert wird auch die Nutzung der Kondensationswärme des im Rauchgas als Dampf enthaltenen Wassers (Brennwertnutzung) berücksichtigt. Bei absolut trockenen Brennstoffen, die keinen chemisch gebundenen Wasserstoff enthalten, sind Brennwert und Heizwert identisch.
Deshalb achten Sie beim Heizen mit Holz besonders darauf, dass dieses eine maximale Restfeuchte von <20 % hat.

Bezug von Brennstoffen

In der Regel, soweit Sie nicht im Besitz einer Berechtigung zum Bedienen von Freischneidern und Kettensägen sind und mit entsprechender Genehmigung Ihre Vorräte an Brenn- oder Kaminholz im nahegelegenen Forst erwerben können, sind Sie auf einen Baumarkt (für kleinere Mengen) oder einen Brennstoffhändler in Ihrer Nähe angewiesen. Brennstoffhändler finden Sie auf dieser Website, welche Ihnen ein günstiges Angebot unterbreiten können und die logistischen Voraussetzungen haben, die gewünschte Menge termingerecht anzuliefern.

Umgang mit Brennstoff

Der Umgang und das Hantieren mit Brennstoff, gleich welcher Art, erfordert immer besondere Vorsicht. Zum einen sind Brennstoffe teils leicht entzündlich, manche sogar mit entsprechender Sauerstoffzufuhr explosiv. Zum anderen entstehen oftmals gefährliche und gesundheitsschädigende Abgase bei der Verbrennung, die einen perfekten Abzug erfordern.
Beachten Sie deshalb beim Heizen mit Brennstoffen alle Sicherheitsvorkehrungen, dann macht ein Kaminfeuer wahre Freude, bringt Entspannung und wärmt auch noch.

Wenn Brennstoff außerhalb der Feuerstätte in Brand gerät

Informieren Sie sich als Kamin-, Heizungs- oder Ofenbesitzer vor Inbetriebnahme der Feuerstätte über Löschmittel, die bei richtiger Anwendung des richtigen Löschverfahrens geeignet sind, den Verbrennungsvorgang zu stoppen und Schaden an Hab und Gut zu vermeiden.

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