Ofen

Welchen Ofen hätten Sie gerne? Kachelofen – Kaminofen – Elektroofen – usw.?

Ofen

Wird Brennmaterial wie Gas, Öl, Holz oder Kohle in einer dafür vorgesehenen technischen Einrichtung verbrannt, spricht man von einem Ofen. Je nach Bauform unterscheidet man in einfache Modelle, die nur zum Heizen eines begrenzten Raumes dienen (Holzofen für Werkstatt), bis zu kompletten Kamin- oder Kachelofen- Heizanlagen, die durchaus, gekoppelt mit einer Wasserführung, die Heizung ganzer Häuser absichern können.
Öfen, welche in der Industrie ihren Dienst verrichten, sollen auf dieser Informationsseite aufgrund der Vielzahl der Anwendungs- und Einsatzbereiche keine Berücksichtigung finden.


Der Ofen – Die Wiederentdeckung einer Heizquelle

Dort, wo ein Ofen nicht schon von Haus aus für wohlige Wärme sorgt, wurden verschiedene Ofenarten, wie Kachelofen, Kaminofen, Specksteinofen oder Pelletofen wiederentdeckt. Viele Grundöfen können mit einem Wärmetauscher für die Heizung und Warmwasserproduktion versehen werden. Dieser Wärmetauscher wird direkt im Feuerraum montiert und übernimmt die Funktion der Warmwasserproduktion für das (ganze) Haus.


Sonderformen beim Ofen

Petroleumofen, Bullerjanofen, Olsbergofen oder Schwedenofen sind Ofenarten, die nicht jedem bekannt sind, da der Name oftmals mit dem Hersteller in Verbindung gebracht wird. Solche Ausdrücke wie „Heißer Ofen“, „Elektroofen“, „Pizzaofen“ oder „Saunaofen“ sind dann schon eher geläufig, haben aber nur teilweise oder im übertragenen Sinne etwas mit einer Heizung zu tun.

Die Wirtschaftlichkeit vom Ofen

Der gute, alte Ofen ist als sparsame Heizquelle anzusehen. Besonders in der Übergangszeit und an milden Herbst- und Wintertagen schont der auch oftmals ausgezeichnet als Möbelstück optisch gut in eine Wohnung passende Ofen das Budget und bringt wohlige Wärme.

Entscheidend für eine Wirtschaftlichkeit sind u. a.:

  • Holzart und Trockenheit des Holzes bei Holzfeuerung
  • Heizwert anderer verwendeter Brennstoffe
  • fachgerechte Bedienung des Ofens
  • Luftdichtigkeit des Ofens
  • Ofen-Oberfläche zur Wärmeabstrahlung
  • eventuell angeschlossene Wasserführung und deren Kapazität
  • Isolierung des Hauses

Heizen im Ofen

Um wirtschaftlich zu heizen, müssen alle Brennstoffe trocken sein. Feuchtes Brennmaterial erzeugt weniger Energie und erzeugt bei unvollständiger Verbrennung mehr Ruß im Schornstein. Wichtigste Voraussetzung beim Heizen im Ofen ist eine ausreichende Sauerstoff-Zufuhr (Luft), da eine optimale Verbrennung im Ofen sonst nicht stattfinden kann. Im Übrigen beachten Sie bitte beim Heizen mit Ihrem Schmuckstück die Herstellerhinweise.

Energiegehalt von Brennstoffen bei der Verbrennung im Ofen

Welche Energiemenge sich aus dem Brennstoff gewinnen lässt, der im entsprechenden Ofen eingesetzt wird, ist abhängig von der Art des Brennstoffes sowie vom Feuchtigkeitsgehalt. Die Restfeuchte von Brennstoffen sollte immer unter 20 % liegen, egal mit welchem Brennmaterial Sie heizen. Hier finden Sie eine Übersicht über die Brennwerte.


Neue Regeln für Ofenbesitzer

Eine neue Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) ist seit dem 1. Januar 2010 in Deutschland in Kraft getreten. In dieser Verordnung sind jetzt alle relevanten Fragen zu Feuerstätten bundeseinheitlich geregelt. Informieren Sie sich deshalb, damit Sie bei der ersten Rechnung vom Schornsteinfeger nicht erschrecken!

Ofen im Selbstbau?

Bis auf wenige Ausnahmen (Bausätze), die von handwerklich versierten „help yourself – Ofenbau-Spezialisten“ errichtet werden können, sollte man diese Arbeiten den Fachleuten für Ofenbau übertragen. Vielfältige Sicherheitsbestimmungen sind beim Bau eines Ofens zu beachten und eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfegermeister ist auch zwingend notwendig. Spätestens dann könnten sich Ihre eigenen Bemühungen nach dem Motto „Eigener Herd ist Goldes wert“ regelrecht in Rauch auflösen.